07. April 2017
Bei der Therapie von Leukämie unterscheidet man zwischen chronischen und akuten Formen der Leukämie. In der Regel wird eine Chemotherapie eingesetzt.
 23. März 2017
Ein Blutbild kann meist Aufschluss über das Vorliegen eines Multiplen Myeloms geben. Bei der intensiven Therapie erfolgt eine Hochdosis-Chemotherapie.
 21. März 2017
Die durch die Leukämie oder die Therapie entstandenen körperlichen und psychischen Belastungen sollen in der Rehabilitation gebessert werden.
 21. März 2017
Das CML Advocates Network hat den 22. September zum Welt-CML-Tag erklärt. Ins Leben gerufen wurde der Welt-CML-Tag im Jahr 2011.
Stethoskop
Chronische myeloische Leukämie
Die chronische myeloische Leukämie betrifft in erster Linie die weißen Blutkörperchen, aber zum Teil auch die Blutplättchen.
Was ist Leukämie

Chronische myeloische Leukämie

Bei der chronischen myeloischen Leukämie (CML) sind die Leukozyten, also die weißen Blutkörperchen, betroffen. Es entarten Zellen der myeloischen Reihe, zu denen die Granulozyten und Monozyten gehören. Diese Leukozyten entwickeln eine ungebremste Zellteilung und Vermehrung und sind funktionsunfähiger als die gesunden Leukozyten. Zum Teil ist auch die Entwicklung der Blutplättchen gestört. Die chronische myeloische Leukämie ist unterteilt in drei Phasen:

  • Zuerst tritt die chronische Phase ein, diese verläuft langsam und relativ unauffällig
  • Dann kommt die Akzelerationsphase, diese geht schnell und intensiv vor sich
  • Schließlich kommt es zur Blastenkrise, die einer akuten myeloischen Leukämie ähnelt

Wie unterscheidet man eine chronische von einer akuten Leukämie?

Akute Leukämien entstehen meist in nur wenigen Wochen und zeigen dabei in der Regel deutliche Symptome. Eine große Menge von Leukämiezellen kann sich innerhalb weniger Tage in Knochenmark und Blut anreichern. Dabei wird die Herstellung von gesunden Blutzellen behindert. Störungen im Abwehrsystem, bei der Blutgerinnung und der Versorgung des Körpers mit Sauerstoff können die Folge sein. Die Leukämiezellen können sich auch an den Organen absetzen und diese schädigen. Daher sollte eine Therapie frühzeitig erfolgen.

Chronische Formen der Leukämie sind wesentlich langsamer und zeigen in der Regel lange Zeit keine Symptome. Sie bleiben in der chronischen Phase oft unbemerkt und werde mitunter erst dann entdeckt, wenn aus einem anderen Grund Blut abgenommen wird. Die Therapie ist hier angepasst an die gesundheitliche Verfassung des Patienten und an seine Symptome. Sie richtet sich auch nach denjenigen Faktoren, die die Prognose beeinflussen:

  • Alter des Patienten
  • Vorliegende Chromosomenveränderungen
  • Wie gut schlägt die Behandlung bei dem Betroffenen an?
  • Lassen die Beschwerden nach?
  • Sind nach der Behandlung noch bösartige Zellen im Blut oder Knochenmark nachweisbar?

Verlauf der chronischen myeloischen Leukämie

Bei der chronischen myeloischen Leukämie ist in erster Linie die Herstellung der weißen Blutkörperchen gestört, aber teilweise auch der Blutplättchen. Die Leukämiezellen vermehren sich ungebremst. Die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut und im Knochenmark ist stark erhöht. Zu Beginn der Krankheit sind auch die Zahl der Blutplättchen häufig erhöht. Die bösartigen Zellen nehmen auf Dauer den Platz der gesunden ein und verdrängen sie. Ein Mangel an Blutplättchen, roten Blutkörperchen und (funktionstüchtigen) weißen Blutkörperchen ist die Folge. Bei fortschreitender Krankheit können die Krebszellen auch auf die Milz, die Leber oder die Hirnhaut übergreifen.

Fedor Singer

 07. April 2017
Bei der Therapie von Leukämie unterscheidet man zwischen chronischen und akuten Formen der Leukämie. In der Regel wird eine Chemotherapie eingesetzt.
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